KNIGHT RIDER

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TKR

Kapitel 1 Verständnislos schauten die Mitglieder des TKR, den vor ihnen stehenden Mann an. Kyle Steward, Jenny Andrews, Duke de Palma, Erica West und Trek Sanders wollten ihren eigenen Augen nicht trauen. Denn dieser Mann war eine Legende. Der Geist der Foundation für Recht und Verfassung. Jenny war über diese Entdeckung bestürzt. Der Mann, nach dem sie so lange und vergeblich gesucht hatte, stand nun leibhaftig vor ihr. Nur unter Schwierigkeiten war sie an die Personalakte von Michael Knight gekommen. Jeder Versuch die entsprechenden Dateien zu öffnen, scheiterte an einer, ihr nicht zugänglichen, Sicherheitsstufe. Dies fiel dem Gremium der Foundation auf, und so wurde Jenny als Spionin Möbius gehalten. Doch mit Hilfe Kyles, der Jenny von Anfang an für unschuldig hielt, konnte man nach einigen Ermittlungen, Jenny der Spionage entlasten. Darauf hin überlies ihr die Foundation als Entschuldigung, die Unterlagen von Michael Arthur Long, den sie für ihren leiblichen Vater hielt. Und nun standen sie sich auf dem Hochplateau gegenüber, und keiner konnte aus Überraschung etwas sagen. Da sich keiner, der vor ihm stehenden Menschen, sich dazu überwinden konnte, das Wort an ihn zu richten, übernahm er selbst die Initiative. "Kann mir jemand mal sagen, warum hier solch ein Auflauf ist? Was führt Euch hier her?" Kyle fand als erster seine Sprache wieder, und erwiderte: "Es ist jemand, bei uns in SKY ONE eingebrochen. Und als wir in den Konferenzraum kamen, sahen wir, dass der Schatten uns die Koordinaten dieses Grundstückes hinterließ. Das wir Sie hier antreffen, damit hätten wir unter gar keinen Umständen gerechnet." Michael Knight schaute verwundert auf Kyle hinab, den er um Haupteslänge überragte, und fragte: "Der Schatten? Wer oder was, ist der Schatten?" Jenny und Erica, die gleich hinter Kyle standen und Michael immer noch mit offenem Mund anstarrten, wollten darauf gleichzeitig eine Antwort geben. Doch da sie beide zusammen, auf einmal redeten, verstand man kein Wort. Auf einen Wink von Kyle, verstummten die Beiden. "Der Schatten ist eine anonyme Person, die uns des öfteren Hinweise und Ratschläge gibt. Meistens in Zusammenhang mit Möbius. Das Unerklärliche ist nur, dass wir keinen Beweis für seine Existenz haben. Selbst unsere hochentwickelten Fahrzeuge können Ihn nicht orten. Vor kurzem erklärte mich doch DANTE tatsächlich für verrückt, da ich mit jemanden sprach, den er selbst nicht erfassen konnte." Darauf brach Michael in Lachen aus. Nun war das Entsetzen noch größer, da sich keiner vorstellen konnte, was für Gründe zum Lachen bestehen sollten. Langsam beruhigte Michael sich wieder und setzte zu einer Antwort an: "Nun ich glaube, ich bin Ihnen eine Erklärung schuldig. Denn, den Sie so liebenswürdig, als den Schatten bezeichnen, ist eine holmgrafische Darstellung KITTs Persönlichkeit. Zu Ihrer und seinem Schutz, war KITT immer in Ihrer Nähe und hatte die Erlaubnis Ihnen, in verzwickten Situationen, zu helfen. Das Ihre Fahrzeuge ihn nicht orten konnten, kommt einfach daher, das sie ein Unterprogramm zum Schutze der Geheimhaltung KITTs haben. Aber die Frage ist jetzt, warum gibt KITT Euch meinen Aufenthaltsort preis?" Kyle, der nun langsam die Puzzleteile zusammen bekam, antwortete ihm: "Wir vermuten, das Möbius in SKY ONE eingebrochen ist, und dort etwas wichtiges entwendet hat. Wir konnten bisher nur nicht heraus finden, was dies sein könnte." Michael konnte sich schon denken was es war, doch wollte er sicher sein, und fragte daher: "Der Schatten ist Ihnen seither nicht mehr erschienen? Die Nachricht war das letzte, das Sie von Ihm erhalten haben?" Michael war das Lachen vergangen, die Befürchtung, dass KITT etwas schlimmes passiert war, wurde immer stärker. Selbst die lange Trennung zu seinem langjährigen Freund und Partner, konnte das ungute Gefühl, in seinem Bauch, nicht vertreiben. Kyle gab ihm darauf dann die Antwort: "Ja. Es muss jemand im Konferenzraum gewesen sein." Somit hatte Michael seine Bestätigung. "Nun dann sollten wir uns sofort zum Tatort begeben. Aber ich kann Ihnen jetzt schon sagen, was Ihnen, so zu sagen, vor der Nase weg geschnappt wurde. KITT höchstpersönlich wurde Ihnen geklaut. Und wer auch immer dieser Möbius ist, er hat etwas sehr wertvolles in seiner Hand. Leute wir sollten uns sofort daran machen, und KITT wieder zurück zu bekommen. Zu vieles steht auf dem Spiel, wenn es nicht schon zu spät ist. Wir müssen uns sputen. Also los. Ich geh, und hol schon mal mein Auto. Wir treffen uns in SKY ONE." Fast gleichzeitig liefen Trek und Erica los, Duke und Jenny schauten zu Kyle, der aber, nach einem kurzem Blick auf den Mann auch schon los lief. Michael schaute den Fünf noch kurz hinter her, dann drehte er sich um und ging auf eine Garage zu. Die Fernbedienung aus der Hosentasche kramend, kam er am Tor an, und nach einem Druck auf den Knopf, ging das Tor auch schon auf. Vor ihm stand ein schwarzer Pontiac Trans Am. Etwas erstaubt wohl, doch nach einem Druck auf die spezielle Fernbedienung, und der Wagen hob sich, die Reifen füllten sich mit Luft. Sämtliche Lämpchen und Anzeigen erwachten wieder zum Leben. Und an der Motorhaube glitt das rote Licht des Scanners von Links nach Rechts, und wieder zurück. "So alter Junge, wir sind wieder mal gefragt. Dieses mal haben sie Deine Zentrale Steuereinheit geklaut. Zeigens wir den bösen Buben. Mit uns legt man sich besser nicht an, schon gar nicht, wenn man das Team Knight Rider an seiner Seite hat." Mit der Hand über die Motorhaube streichend, machte sich Michael auf den Weg zur Fahrertüre. Die vier Streifen durch den Staub, waren ihm ein Zeichen dafür, dass mal wieder viel Staub aufgewirbelt werden würde. Aufbrüllend, wie das Aufbegehren eines Raubtieres, sprang der Motor, von KITTs Äußerem, an. Wieder einmal war ein Mann und sein Auto unterwegs, um gegen das Unrecht zu kämpfen. ________________________________________ Dunkelheit, und nichts als Dunkelheit. Das war alles, dass er im Moment, wahr nehmen konnte. Seid ihn Möbius aus der Schaltkonsole des Zentralcomputers ausgebaut hatte, war seine Verbindung zur Außenwelt abgebrochen. Und nun wartete er mit Ungeduld auf ein Zeichen von Außen. Lange Zeit geschah nichts, dann brach es über ihn, wie ein Unwetter, herein. So wie es schien, hatte er es mit einem Computergenie zu tun. Es erschien ihm wie eine Ewigkeit, in der er dem Einsturm des Hackers wiederstehen musste. Immer wieder versuchte der Mann, denn so viel konnte KITT orten, über verschiedenen Wegen, seinen Schutzsystemen zu umgehen. Doch KITT war es gewohnt zu kämpfen. Doch um so länger es ging und um so raffinierter der Mann vor ging, um so schwächer wurde er. Er konnte nur hoffen, dass mit der Zeit die Wachsamkeit des Mannes nachlassen würde. Und so hielt er dem ganzen stand, bis er merkte, dass die Versuche nach ließen und kurz darauf, dann aufhörten. Wieder brach Dunkelheit über ihn herein. Er sehnte sich Michael jetzt mehr denn je herbei. Nur der Gedanke, dass er dem Team eine Nachricht hatte hinterlassen können, machte ihm Hoffnung. KITT hatte Angst. Er wusste, das so was eigentlich nicht möglich war, doch der jahrelange Umgang mit Michael, Devon und Bonnie, wie auch später Aprils und RC`s Gesellschaft, hatten ihm so was wie Gefühle beschert. Er war schon öfter in verzwickte Situationen geraten, doch diese übertraf alles bisher Geschehene. Selbst das Zusammentreffen mit Goliath, konnte es nicht mit dem aufnehmen, was ihm jetzt geschah, denn damals war Michael immer an seiner Seite gewesen. Ein anderes Mal, hatte man ihm seine Karosserie genommen, und wäre Michael damals nicht so beharrlich gewesen, und hätte seinem Gefühl vertraut, würde KITT wahrscheinlich noch heute in der Mülltonne hinter dem Haus liegen. Und erst die Sache, als ein anderer Computerfachmann sein Schutzprogramm umgangen hatte, so dass er seinen Partner fast überfahren hätte. Doch all das konnte man zum Glück noch zum Guten wenden. Doch jetzt war alles anders. Die Foundation, wie es sie früher gab, exsistierte nicht mehr. Als Devon nach einem unglückseligen Unfall starb, wie es angenommen wurde, musste die Foundation vor 10 Jahren schließen, da niemand die Arbeit von Michael weiter führen wollte. Michael selber hatte sich damals, aus Schmerz um seinen alten Freund, der ihm mehr Vater in all der Zeit war, wie sein eigener, in sich zurück gezogen, und sich für ein weiteres, drittes Leben entschieden. Dann vor ein paar Jahren wurde die Foundation von ein paar eigennützigen Sponsoren wieder zum Leben erweckt, wobei man KITT gleich mit in das Konzept mit eingebracht hatte. Zusammen mit fünf neuen Fahrzeugen, dem mit den neuesten Technologien ausgestattetem Jumbo Jet, war er selbst mit eingeplant worden. Die ganze Zeit hatte er somit über das Team wachen können, doch die letzten Hinweise waren nicht ausreichend, Kyle auf das Wesentliche aufmerksam zu machen. So geschah das, was er eigentlich verhindern wollte. Zum Glück war es ihm noch möglich gewesen, eine Nachricht auf den Computermonitor zu hinterlassen, somit müssten sie den Aufenthaltsort von Michael bald finden. Er hoffte nur das Michael seinen Wohnort nicht gewechselt hatte. In den zwei Jahren in denen er nichts mehr von ihm gehört hatte. Plötzlich bekam er wieder Verbindung zur Außenwelt. Er wappnete sich schon darauf, das die Hackerei wieder von vorne anfing, doch nichts geschah. Da er kein Gefühl für Zeit hatte, konnte er nicht sagen, wie lang es ging bis ihm auffiel das hier etwas nicht stimmen konnte. Um ihn herum war es zu ruhig. Er konnte mit seiner Audioeinheit einige Leute um sich herum wahrnehmen, doch waren diese viel zu weit entfernt, um verstanden zu werden. Es konnte eigentlich nur einen Grund geben, dass man ihn in Ruhe ließ, und das hieß, dass man ihm, auf Schleichwegen, etwas unterschob. Sofort lief das, hierfür vorgesehene, Antivirenprogramm an. Nach wenigen Minuten hatte er schon Resultate. Es wurde ihm das Ergebnis, von nicht zu identifizierenden Viren angezeigt. Um die Weiterverbreitung zu verhindern, gab es nur eine Möglichkeit. Das totale Abschalten aller Systeme. Nur so konnte KITT, Michael und dem Team die Möglichkeit geben, um ihn noch rechtzeitig zu finden. So galten seine letzten Gedanken, den sechs Personen, die schon auf dem Weg waren, um ihn zu retten. ________________________________________ Die Rampe von SKY ONE stand weit offen, so dass der schwarze Trans Am ohne weiteres hoch fahren konnte. An DANTE, BEAST, DOMINO, KAT, und PLATO vorbei fahrend, parkte Michael neben einem kleinen Ford Ka. Bisher hatte man noch keinen Laut gehört, doch kaum das er die Fahrertüre los ließ, kam ihm ein Schwall Wörter entgegen, nur dass niemand etwas davon verstand, da es französisch war. Da Michael zu verblüfft war, über das Geblabber des Wagens, kam ihm Kyle zuvor und Gebot ihm Ruhe. Sofort wurde es in der Halle wieder still. "Was soll das denn sein? Eine neue Art von Verbrechungsbekämpfung? In dem Falle fährt ihnen ein vollbeladener Laster davon. Oder soll sich der Bösewicht totlachen?" Michael konnte sich diese Frage nicht verkneifen. Darauf erwiderte ihm Kyle: "Oh, in dem Wagen steckt mehr als man denkt. Im Moment haben wir nur etwas Verständigungsprobleme." Kyle drehte sich in die andere Richtung und wies auf eine Türe. "Darf ich Ihnen, bitte, den Tatort zeigen?! Wo war KITT eigentlich versteckt?" Im Laufschritt gingen Kyle und Michael, gefolgt von den anderen, den Gang hinunter, um dann ins Besprechungszimmer zu gelangen. Ein Knopfdruck von Michael ließ eine Vorrichtung nach oben gleiten, die nun leer war. "Hier war KITT die ganze Zeit und hat über Sie gewacht. Er war jederzeit über Ihre Vorgehensweise informiert, und konnte sich in die Rechner Ihrer Fahrzeuge einklinken. Nun ist er aber nicht mehr da, und ohne das Herz der Zentraleinheit sind wir verdammt verwundbar." Jenny fragte darauf: "Wie konnte dieser Möbius eigentlich hier herein kommen?" Michael und Kyle drehten sich gleichzeitig zu der Fragestellerin herum. Hinter Jenny standen Erica, Trek und Duke, die alle gespannt auf eine Antwort warteten. In diesem Moment schaltete sich einer der Monitore an den Wänden ein, und ein recht schuldbewusstes Gesicht eines Mechanikers erschien. Seine Mütze in den Händen knetend, druckste Giles so lange herum, bis sich BEAST, über einen anderen Monitor, zu schaltete. Auf seine unverblümte Art berichtete er: "Was dieser Blödmann Ihnen gerade mitteilen will, ist das Möbius hinter seinem Rücken vorbei, herein gekommen ist, er aber nichts gesehen hat, da er an KA rumgepfuscht hatte. KA wollte Ihn noch warnen, doch wurde er ja nicht verstanden. Und das sind die Tatsachen. Wäre dieser Trottel etwas aufmerksamer gewesen, wäre das alles nicht passiert. Abgesehen davon sollten Sie mal in die Halle kommen. Wir haben alle Hände voll zu tun, die Weißkittel von unserer Legende fern zu halten. Und das ist nun wirklich nicht unser Job. Also, wenn die Herrschaften Ihre Hintern hoch bekommen würden?!" Der Bildschirm erlösch, und Michael war sprachlos über die Ausdrucksweise des Fahrzeuges. Kyle musste lächeln. "Das ist ganz normal für BEAST. Das sind wir von ihm schon gewohnt. Sie werden sich wohl auch daran gewöhnen müssen." " Nun gut, Wenn`s nicht anders geht, werd ich`s wohl. Aber zuerst einmal, ich heiße Michael, und würde mich freuen, wenn Sie mich auch so nennen würden." Mit diesen Worten drehte sich Michael herum, und verließ den Raum. Ein Blick in den Hangar des Flugzeuges, und Michael fühlte sich an eine Volksversammlung erinnert. Sämtliche Mechaniker, Piloten, Saubermacher, Köche und Bedienstete standen um KITTs Karosserie herum. DANTE, BEAST und DOMINO standen nutzlos am Rande der Versammlung und ermahnten die Personen, sich wieder an die jeweilige Arbeit zu begeben. Doch die Worte trafen auf taube Ohren. Die Attraktion des Jahres stand vor ihnen, und keiner der Anwesenden, wollte es sich nehmen lassen, diese genau zu begutachten. Trek drängte sich durch die Menschenmasse, während Kyle entschieden, sprichwörtlich, die Menschen verjagte. Jetzt wo nur noch die Mitglieder des TKR und Michael um den schwarzen Wagen standen, fiel ihnen auf, dass der Wagen nicht KITT sein konnte. Trek stellte diesbezüglich zuerst seine Frage: "Wenn ich mich nicht täusche, kann das da, nicht KITT sein?! Was für eine Rolle spielt der Wagen hier?" Michael wollte schon zu einer Antwort ansetzen, doch DANTE, kam ihm zuvor. "Ich habe das Vehicle gescannt, und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass dies zwar die original Karosserie von KITT ist, und mit allen Funktionen ausgestattet, aber ohne die Zentraleinheit müssen diese manuell ausgeführt werden, und sind daher nicht so effektiv. Doch als fahrbaren Untersatz, ist er anderen Autos vorzuziehen." "Die Antwort ist korrekt, DANTE. Du hast es richtig erkannt." "Ich denke mal, dass das jeder, der etwas Intellekt besitzt, erkennen kann." BEAST konnte sich eines Kommentars nicht erwehren. Doch statt einer bösen Antwort, lachten alle auf. Jenny die nun vortrat, und zu Michael aufschauen musste, stellte die entscheidende Frage: "Was ist nun unser nächster Schritt?" Erwartend schaute sie den Mann an, der ihr so viel bedeutete. "Wir haben keine Ahnung, wo sich Möbius aufhält." Michael war von der Frau beeindruckt, die hier vor ihm stand. Irgend etwas an ihr, kam ihm sehr bekannt vor. So vertraut. Doch im Moment wollte er nicht weiter darüber nachdenken. Er drehte sich deshalb zu seinem Auto herum, und stieg ins Innere des Wagens. Nach mehreren Knopfdrücken am Armaturenbrett, an dem auf der rechten Seite, vor dem Beifahrersitz, einer der zwei Monitore anging, zeigte sich nun ein Stadtplan von L.A. In der rechten oberen Ecke der Karte blinkte ein Fadenkreuz, Nach den fragenden Gesichtszügen, wusste keiner etwas damit anzufangen, und so wollte er schon zu einer Antwort ansetzen, als ihm diesmal Trek`s Motorrad, PLATO, dazwischen kam. "Peilung empfangen. Sieben Grad Nord, dreißig Grad Ost. Der Deckel ist gelüftet, die Jagt kann losgehen." Wie immer musste Trek, die aus Filmen zitierten Texte, übersetzen. "Er zitiert aus der Folge "Kittnapping", in der Michael von KITT getrennt wurde, und KITT, zusammen mit einer Professorin, in einem Bleicontainer gesperrt wurde. Als der Deckel des Containers abgenommen wurde, konnte Bonnie KITT orten, so dass Michael mit RC`s Hilfe, auf die Suche gehen konnte." Alle drehten sich nach ihren Fahrzeugen um, und Michaels Blick folgte der Frau, mit dem Namen Jenny Andrews. Wer war diese Frau? Warum kam sie ihm so bekannt vor? Und was ihn noch mehr verunsicherte, war die Vertrautheit, die er ihr gegenüber empfand. Er nahm sich vor, dieser Sache nach zugehen, doch in diesem Moment konnte er es sich nicht leisten, mit seinen Gedanken, wo anders zu sein. ________________________________________ Die vier Autos und die zwei Motorräder (nun zu einem Fahrzeug gekoppelt) fuhren zu dem Anwesen, dass sie laut KITTs Signal ermittelt hatten. Je näher sie kamen, um so stärker wurde das Signal. Wieder mal fühlte sich Michael in die Vergangenheit versetzt, die Gegend durch die er fuhr, und der Wagen mit dem er fuhr, riefen dieses Gefühl in ihm wach. Nur das dieser Wagen keine Antwort auf das gab, was er gewohnheitsmäßig zu ihm sagte. Ein Blick in den Rückspiegel sagte ihm aber, dass er nicht allein war. Das Team Knight Rider folgte ihm. Als sie nun das Grundstück befuhren, wusste Michael mit Bestimmtheit, dass er schon einmal hier gewesen war. Vor vielen Jahren, ca. 15-20 Jahren. Blitzartig sah er Bilder vor seinem geistigem Auge. Er sah einen großen schwarzen Sattelschlepper, eine Gefängniszelle, und eine schöne Frau. Und dann sah er sein eigenes, besser gesagt, sein vorheriges Gesicht mit Schnurrbart und kalten, gefährlichen Augen. In dem Moment wusste er, mit wem er es zu tun hatte. Sein ältester, längster und gefährlichster Feind war wieder aufgetaucht. Garth Knight. Der wirkliche Sohn von Wilton Knight, von dem er damals sein Gesicht bekommen hatte. Und Garth hatte nun KITT. Schlimmer konnte es nicht sein. Michael fragte sich, wie Garth den damaligen Sturz über die Klippe überhaupt überleben konnte. Und warum tauchte er gerade jetzt wieder auf? Nach all den Jahren? Langsam fuhren sie die Auffahrt zu dem Anwesen hinauf. Die Anlagen waren gut gepflegt. Überall standen, zu Figuren gestutzte Büsche und Bäume. Einige Landschaftsgärtner huschten zwischen den Kunstwerken um her. Es waren überall Bedienstete. Arbeiter aller Art gingen ihrer Arbeit nach, und niemand beachtete die einfahrende Gruppe. Und genau diese geschäftige Ruhe gefiel Michael überhaupt nicht. Beunruhigt drehte er sich zu den anderen Fahrzeugen um. Er konnte die Anspannung auf Kyles Gesicht erkennen, und vermutete, dass die anderen genauso gespannt waren. Es war einfach zu ruhig. Alles ging zu einfach. Keine Wachen, die sich ihnen entgegen stellten. Michael war sich sicher, dass der Verantwortliche hier für, genau wusste, dass er Besuch hatte. Wieder einmal spielte er Katz und Maus mit ihnen. Zu sicher fühlte er sich, da er KITT in seiner Gewalt wusste. Michael zwang sich dazu ruhig zu bleiben. Gefühle waren bis zu einem gewissen Grad in Ordnung, doch sollte er bei allem einen klaren Kopf behalten. Sein Kumpel war irgendwo da drin, und wartete darauf von ihm gerettet zu werden. Sie fuhren alle in die Hofeinfahrt, vor dem großen Portal des Hauses, und parkten. Einer nach dem anderen stieg aus, den Blick auf das Gebäude gerichtet und wachsam darauf bedacht, darauf zu achten, was um sie herum geschah. Kyle bewegte sich auf Michael zu, mehrmals drehte er wachsam den Kopf in alle Richtungen. "DANTE kannst Du etwas Beachtenswertes orten?" Sogleich bekam er, von dem großem silbernen Ford Expedition, eine Antwort. "Tut mir leid, nichts besonderes. Jedenfalls keinen Hinweis auf Möbius, geschweige denn von KITT:" Duke lief um BEAST, einem schwarzen Ford F150, herum. "Kyle das Signal von KITT ist weg. Wir haben Ihn verloren." "Nichts ist verloren!" Michael drehte sich energisch zu Duke herum. "Wir werden Ihn finden. Irgendwo hier auf dem Grundstück ist er. Ich kann Ihn spüren." Michael wusste nicht woher dieses Gefühl kam, aber er war sich 100% sicher, dass das keine Einbildung war. Schon einmal hatte er die Zentraleinheit intuitiv gefunden. Damals hatte sich ein Junge mit Computerkenntnissen, in das System von KITT eingeklinkt, und ihn dazu gebracht seine motorischen Fähigkeiten zu überlassen. Da sie mit der Zentraleinheit nichts anfangen konnten, hatten sie, sie einfach in den Müll geschmissen, wo Michael ihn dann schließlich fand. Dieses mal durfte ihn diese Gabe nicht verlassen. Das Band zu seinem, damaligen besten Freund, durfte nicht gerissen sein. So ging er jetzt einfach auf das Haus zu. Als er jedoch die erste Stufe zum Eingang betreten wollte, öffnete sich oben die Türe und man sah einen Mann in einem Rollstuhl dort oben stehen. "Ich freue mich, Euch alle hier willkommen zu heißen. Was mich aber erstaunt, ist dass selbst Du, Bruderherz, das Team Knight Rider zu mir führst. Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet, oder besser gesagt, mit Dir habe ich nicht gerechnet. Aber um so besser. Tretet doch ein, man wartet schon sehnlichst auf Euch." Michael fühlte das ihm jemand die Hand auf die Schulter legte. Ein Blick zeigte ihm das Misstrauen in Kyles Augen. "Was willst Du von uns Garth?" Setzte Michael zur Frage an. "Und wo ist KITT? Gib ihn sofort heraus! Ich verstehe nicht wie Du nach all der langen Zeit zu solchen Mitteln greifen kannst? Nur um den alten, sinnlosen Kampf, wieder vom Zaune brechen zu lassen?" Leise Atemgeräusche, wie von einem Asthmatiker, waren zu hören, und als der Mann seinen Rollstuhl nun ins Licht schob, konnten sie erkennen, warum. Ein Großteil seines Gesichtes, war hinter einer Atemmaske verborgen. Diese verursachte die Geräusche. Langsam kam der Rollstuhl näher, wobei Garth die, extra dafür errichtete Vorrichtung am Geländer benützte, um die wenigen Stufen zu überbrücken. "Du fragst dich also, wo ich die ganze Zeit gesteckt habe, Brüderchen? Ich könnte es dir sagen, aber das spielt hier keine Rolle. Aber um auf Deine Frage nach KITT zu kommen, der Kleine ist bei uns in besten Händen, im Labor unten. Wir schauen gerade, wie er mit diesen lästigen kleinen Viechern in seinen Schaltkreisen zurecht kommt. Du weißt schon, Computerviren." Michael wollte sich schon auf Garth stürzen, doch Kyle und der riesige Duke hielten ihn noch rechtzeitig davon ab. Unüberlegtes Handeln würde in dieser Situation, in der sie gerade waren, nichts bringen. Mit Müh und Not brachten sie Michael dazu, sich zu beruhigen. Langsam, jederzeit bereit wieder zu zugreifen, ließen Kyle und Duke, Michael wieder los. Der Rollstuhl kam knarrend vor ihm stehen. Verkrampft, doch beherrscht, schaute Michael auf den Mann herab, der einstmals sein Ebenbild war. Heute konnte man davon nichts mehr erkennen. Allein die Stimme und die schwarze Seele, waren die gleiche. Aus verschiedenen, unsichtbaren Türen waren Leibwächter von Garth gekommen, und hinter seinem Rollstuhl stand nun Star, seine persönliche Vertraute. "Wenn ich bitten darf, mir zu folgen? Dann werde ich den Herrschaften gerne zeigen, wo sich KITT befindet. Und unterrichte euch über die Umstände." Mehrere Waffenläufe richteten sich auf Michael, Kyle und die anderen. Was für eine Wahl hätten sie denn schon gehabt? Langsam machte sich der Trupp auf den Weg. Nach wenigen Minuten kamen sie in eine große Halle. Michael blieb überrascht stehen. Mitten in der Halle stand ein riesiger schwarzer Truck, und davor standen BEAST, DANTE, DOMINO und die zwei Motorräder PLATO und KAT. Die Motoren dröhnten, da BEAST und DANTE immer wieder versuchten den Truck anzugreifen. Michael wusste, wie sinnlos das war. KITT selbst war daran gescheitert, und hatte schwere Schäden bei einem Angriff erlitten. Bei diesem Model müsste es sich um eine verbesserte dritte Version handeln. Und da er es schon einmal mit der verbesserten zweiten Version zu tun hatte, vermutete er, dass diese dritte Version, nun unzerstörbar war. Oder zumindest sehr gefährlich. Michael drehte sich zu Kyle um und forderte ihn dazu auf die Fahrzeuge zurück zu rufen. "Es hat keinen Zweck, der Truck ist um einiges stärker als Ihre Autos. Sie würden sich nur selbst schaden." Kyle hob seinen Arm und redete in seine, zum Sprechgerät umgebaute, Armbanduhr. "DANTE, BEAST zurück. Das hat alles keinen Sinn. Verhaltet euch ruhig." Wie es nicht anders sein konnte, musste sich BEAST natürlich zuerst gegen diesen Befehl auflehnen. Mit widerspenstiger Stimme rief er: "Meinen Sie, dass wir einfach, ohne probiert zu haben, die Flinte ins Korn werfen?" "Das habe ich nicht gesagt, aber es bringt nichts, wie ein Verrückter, mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen." "Da haben Sie ganz recht, Kyle. Wie Michael Ihnen bestätigen kann, ist dieser Truck unzerstörbar. Ihm fehlt allein die Intelligenz, über die Ihre Fahrzeuge verfügen. Und ich habe vor diese noch hinzu zu fügen. Dazu hatte ich vor, eines Ihrer Fahrzeuge zu nehmen, bis mir auf fiel, dass in Ihrer Mitte etwas viel wertvolleres ist. Im Moment sträubt er sich noch gegen die Eindringlinge, die ihn zu dem machen werden, das Goliath sein wird." Hätte Garth lächeln können, man hätte es jetzt auf seinem Gesicht gesehen. Michael konnte sich genau vorstellen, wie sein, so genannter, damaliger Zwillingsbruder vor ihm stand, und ihn angrinste. Er fühlte sich, als wenn er in die Vergangenheit zurück versetzt werden würde, und gegen seinen damaligen Feind kämpfen würde. Doch jetzt standen fünf Menschen und fünf Fahrzeuge an seiner Seite, es musste doch eine Möglichkeit geben, aus dieser Lage heraus zu kommen? Doch im Moment gab es keine Chance aus dieser Situation zu kommen. Sie konnten nur abwarten und hoffen. ________________________________________ By Sabine Maier Kapitel 2 In der Zwischenzeit ging es im Innerem von SKY ONE hektisch zu. Die Mechaniker hatten alle Hände voll zu tun, den kleinen Ford Ka, an seinem Platz zu halten. Immer wieder versuchte er an den Menschen vorbei, aus dem großen Flugzeug zu kommen. Das gesprochene Französisch konnte ja keiner verstehen, und so gab das Kauderwelsch für die einzigen hier Befindlichen, keinen Sinn. Auf einmal rief eine Frauenstimme, aus den hinteren Reihen, und bahnte sich einen Weg durch die Menschenmenge. Giles, der Chefmechaniker, versuchte sie noch aufzuhalten, doch mit einem energischem Stoß verschaffte sie sich den Weg auch an ihm vorbei. Ein kurzer Handgriff ins Innere des kleinen Wagens, und schon kamen verständliche Worte aus der Voice-Box. Bis die versammelten Menschen zuerst einmal verstanden, worum es ging, hatte sich Bonnie, denn um keine andere handelte es sich hier, schon auf den Fahrersitz geschwungen und wollte den kleinen Wagen aus der Hecköffnung des Flugzeuges fahren. Doch einer der Piloten von SKY ONE stellte sich den Zweien in den Weg. Kaum das sie zum Stillstand kam, stand Jim am Fahrerfenster und verlangte, mit drohendem Gesicht: "Was denken Sie was sie da machen? Wer sind Sie? Und wer hat Ihnen erlaubt eines der Fahrzeuge zu nehmen?" Bonnie ließ sich nur dazu herab, schnell das Fenster zu öffnen, und dem entgeisterten Mann entgegen zu rufen: "Hier meine Papiere, Bonnie Barstow, Foundation for Law and Government. Kybernetikerin von KITT. Um es kurz zu sagen. Eurer Team und Michael sind in Schwierigkeiten, und ich weiß wo, und bin die letzte Alternative um sie da heraus zu holen. Also gehen sie mir aus dem Weg." Immer noch verblüfft über diese Eröffnung machten die Leute dem kleinen Wagen Platz. Dieser fuhr, mit einer ihm nicht zuzutrauenden Geschwindigkeit, aus dem Heck und verschwand in der Dunkelheit. ________________________________________ Bonnie stellte KA in der Nähe des Anwesens ab, worauf sie Michael und die Leute des TKR vermutete. "KA, ich versuche nun auf die Rückseite des Grundstückes zu kommen. Du musst mir hierfür Rückendeckung geben", richtete Bonnie ihr Wort an KA. "Und was soll ich Deiner Meinung nach anstellen, um diese Idioten von dir abzulenken? Ich glaube nicht, dass sie, wenn ich sie darum bitte, zu mir kommen, so mir nichts dir nichts darauf hören, und von dir ablassen", wollte KA von Bonnie wissen. "Ich weiß nicht. Tu irgend etwas. Mach sie auf dich aufmerksam. Von mir aus, spiel den Clown." Schlug ihm darauf Bonnie vor. Sie machte sich schon daran auszusteigen als KA nochmals zu einer Frage ansetzte: "Den Clown? Was verstehst du unter, den Clown spielen?" "Tu was Du willst. Mach Lärm, Stifte Chaos. Lenk sie einfach von mir ab. Lass dir einfach etwas einfallen. Sei kreativ. Hast doch genug Intelligenz, um dir hierfür etwas einfallen zu lassen. Stell dich nicht blöder an als Du bist. Du bist der Knight Alpha, also benimm dich auch entsprechend!" Als KA darauf nun nichts mehr erwiderte, stieg sie aus. Während KA sich hupend, türenschlagend und reifenquietschend um die Ecke sich entfernte, machte sich Bonnie auf den Weg in Richtung Rückseite. Langsam, auf ihre Deckung achtend, bahnte sich Bonnie ihren Weg zum Haus des Mannes, der ihre Leute gefangen hielt. Bonnie lachte in sich hinein, als sie sah, welches Chaos von KA verursacht wurde. Schreiend rannte das Wachpersonal durch die Gegend und stand sich selbst im Weg. Während KA zwischen der Menschenmenge hin und her fuhr, mal sich drehend und dann davon stobend, dass die Menschentraube nur so auseinander stob, schlich sich Bonnie immer mehr auf die Rückseite des Hauses. Immer wieder konnte sie aufgebrachte Rufe hören wie: Haltet ihn, lasst ihn nicht vorbei. Verdammt, seid ihr nicht mal dazu imstande ein Auto zum Halten zu bringen. Während vorne alle lärmend versuchten den Wagen zum stehen zu bekommen, war es hinten für Bonnie ein Kinderspiel in eines der geöffneten Kellerfenster zu steigen. Lange dunkle Korridore waren mehr zu erahnen, als zu sehen. Zum Glück hatte Bonnie an so etwas gedacht, und so zog sie nun ihre kleine Taschenlampe heraus. Der Strahl traf auf mehrere, zu Pyramiden gestapelte Kisten, die an den Wänden entlang standen. Vorsichtig, um nicht unnötigerweise, irgendwo dagegen zu stoßen, glitt sie an den Kisten vorbei und suchte die Türe die zur Treppe nach oben führte. Die ersten waren entweder verschlossen oder führten zu weiteren Kellerräumen. Bei der Fünften hatte sie Glück. Es war fast zu einfach. Es kam ihr merkwürdig vor, als sie in den darüber liegenden Raum kam und auch in den weiteren Zimmern und Gängen niemanden vorfand. Aber um so besser. Aus einem der Räume vor ihr hörte sie Stimmen. Vorsichtig schlich sie sich näher ran, um genauer hören zu können. Zuerst konnte sie die gehörten Stimmen nicht einordnen. Kurz darauf konnte sie Michael hören, der eine Frage stellte. Somit war sie sich sicher, dass sie hier richtig war. Doch was sollte sie jetzt tun? Ein Blick um sie herum zeigte nicht viel. Leere Wände, mehrere Türen, und vereinzelt, ein paar Schränke. Da viel ihr Blick auf den Feuermelder. Daneben stand ein großer Schrank. Sie hoffte ein klein wenig Chaos veranstalten zu können, in dem sie ihr Feuerzeug an den Feuermelder hielt. Dazu musste sie schnell auf den Schrank klettern, dann sogleich wieder herunter, um dann sogleich in dem Schrank zu verschwinden. Denn es würde in den Gängen gleich nicht mehr so leer sein, wie im Moment. Da der Schrank keine Schlösser hatte, brauchte sie auch keine Angst zu haben, dass der Schrank verschlossen wäre. Sie holte also ihr kleines Feuerzeug aus der Hosentasche, und hielt es unter den Melder. Mit dem Sprinkler setzte der Alarm ein, und sie sprang vom Schrank herunter, und verschwand darin. Durch den offenen Spalt der Türe konnte sie sehen, wie mehrere Türen aufgerissen wurden und die Leute heraus stürmten. Dabei waren auch das TKR-Team mit Michael. Hinter ihnen kamen Möbius und seine Wächter zum Vorschein. Als diese an ihr vorbei kamen, sprang Bonnie aus dem Schrank hinter Möbius und hielt diesem mit ihrer Waffe in Schach. Die Überraschung war für beide Seiten groß. ________________________________________ Michael stand neben Kyle und den anderen, im Arbeitszimmer von Garth. Er nahm zumindest mal an, dass es dessen Arbeitszimmer war. Auf dem Schreibtisch vor ihnen stand ein PC, und rings um, an den Wänden, standen Regale voll mit Ordnern unterschiedlichster Art. Während Garth mit Star voraus, hielten die fünf Bodyguards sie davon ab, etwas Unüberlegtes zu unternehmen. Nachdem sie durch die verschiedenen Gänge zum hinteren Trakt des Gebäudes gelangten, wurden sie in ein Zimmer geführt. Dort standen sie nun und warteten auf die Eröffnung von ihrem Gastgeber. Dieser saß in seinem Rollstuhl, schaute zu ihnen hinauf, während allgegenwärtig, das Geräusch seines Atemgeräusches zu hören war. Star hatte sich auf der Schreibtischkante, hinter Möbius, niedergelassen und schaute, mit herablassender Miene, auf die Frauen und Männer vor ihr. Michael war zu ungeduldig um noch länger zu warten, und richtete daher als erster sein Wort an Garth. "Was willst du nun von uns? Ich hab gedacht, du wolltest uns über die gegenwärtigen Umstände unterrichten? Was ist jetzt?" "Nur mit der Ruhe, Brüderchen. Ich hab jetzt solange auf meine Rache gewartet, da kommt es auf ein paar Minuten auch nicht mehr an. Weißt du was ich alles, wegen dir, habe durchstehen müssen? Der Sturz über die Klippen, habe ich mehr tot als lebendig überstanden. Adrian hat es nicht überlebt. Wie ich aus dem sinkenden Truck entkommen konnte oder wie ich an Land kam, kann ich mich nicht erinnern." Garth rollte seinen Rollstuhl näher an Michael heran. Als dieser einen Schritt auf ihn zu machen wollte, richteten sich sogleich drei von fünf Waffen auf ihn. Er trat wieder zurück und hob seine Hände, mit den Handflächen nach vorne, sozusagen: Ist schon gut. Garth kam kurz vor ihm zum stehen und schaute zu ihm auf. Von dem Mann von einst war wirklich nicht mehr viel zu erkennen, dachte Michael bei sich. Garth setzte mit seiner Erklärung fort. "Ich wachte in einem Bett wieder auf. Orientierungslos. Ich konnte mich nicht bewegen und ohne künstliche Hilfe, auch nicht atmen. Kurz darauf kam dann ein Arzt, der mich über meinen Zustand informierte. Von der Hüfte an abwärts gelähmt, und noch dazu, war eine Lungenhälfte so stark beeinträchtigt, dass es mir in Zukunft vergönnt war, wie ein normaler Mensch zu atmen. In dem Moment hat sich der Gedanke bei mir eingenistet, mich bei dir dafür zu rächen. Es vergingen viele Monate der Rehabilitation und bis ich endlich soweit war das Krankenbett zu verlassen, gab es die Knight Foundation nicht mehr. Von meiner Mutter erfuhr ich von Devon Miles Tod und das Du, Bruderherz, die Foundation verlassen hast. Lange Zeit habe ich versucht dich aufzustöbern, doch du warst und bliebst verschwunden. Als das Team Knight Rider gegründet wurde, hab ich mir gleich einen Plan ausgedacht, während ich, mit Hilfe Jenny Andrews, für die ich mich noch bedanken möchte, immer auf dem Laufenden ihrer Aktivitäten hielt. Schade nur, dass ihr meinen Sender dann doch noch gefunden habt." Dabei schaute er zu Jenny, die wutschnaubend ihre Hände zu Fäusten geballt hatte. Duke hatte vorsorglich nach ihrem Arm gegriffen, um sie an etwas Unüberlegtem zu hindern. Dann richtete Garth seinen Blick wieder auf Michael. "Von Anfang an, ließ ich einen Truck, nach Unterlagen von Goliath, bauen. Es fehlte nur noch das Gehirn. Dazu wollte ich zuerst eines ihrer Fahrzeuge benutzen, doch als mir auffiel, welchen Schatz sie, ohne es zu ahnen, in ihrer Mitte hatten, habe ich all meine Bemühungen darauf konzentriert. Und wies schien ging mein Plan gut auf. Ich hab nur nicht darauf geachtet, dass er ihnen einen Hinweis hinterlassen könnte, und schon gar nicht damit, das dieser, dich Bruderherz, aus Deinem Versteck locken könnte. Aber das macht nichts. Ganz im Gegenteil, ich bin erfreut. Endlich kann ich meine Rache an dir vollenden. Ich muss mich noch dafür bei KITT bedanken. Dem lieben Kleinen. Schlussendlich wird er dann doch noch mir dienen. Was für eine Wende der Dinge. Nun Brüderchen, da bist du sprachlos?" Michael wäre am liebsten auf Garth losgegangen. Doch ihm waren die Hände gebunden. Er schaute kurz zu Kyle, doch dieser schüttelte, unmerklich, den Kopf. "Und was hast du nun mit uns vor? Willst du uns jetzt hier, einer nach dem anderen erschießen?!" "Aber, aber. Dann hätte ich ja nicht viel von meiner Rache. Nein. Ich lasse euch dabei zu sehen, wie KITT zu Goliath wird, und dann darf er als erste Tat, Eure Hinrichtung vollstrecken. Die genaue Art muss ich mir noch überlegen, doch keine Sorge da fällt mir schon noch etwas ein." In dem Moment ging der Feueralarm herunter. Überrascht schauten sich die versammelten Personen gegenseitig an. Aufgebracht wie aufgeschreckte Hühner, achtete niemand mehr aufeinander. Garth drängte sich durch den Menschenknäuel hinaus auf den Flur. Michael und Kyle wollten die Situation schon für sich nutzen, doch die Bodyguards erholten sich viel zu schnell von ihren Schreck, und richteten ihre Waffen wieder auf das TKR-Team. Gemeinsam gingen sie darauf auf den Flur, um das Haus zu verlassen. Das Team mit Michael voran, die Bodyguards hinterher, gingen sie an Garth und Star vorbei. Keiner achtete dabei auf den Schrank der sich auf einmal öffnete, und die Person die daraus hervor sprang. Gleichzeitig drehten sich alle zu Garth herum, doch war es schon zu spät. Die Person hatte ihre Waffe schon auf Garth gerichtet und ihn somit in seine Gewalt gebracht. Verwundert über die plötzliche Wende, schauten alle zu der Frau die hinter dem Rollstuhl stand, und ihre Waffe auf den Mann darin richtete. Michael konnte es nicht fassen, wer dort stand. Aber sie musste es sein. Denn keine andere als seine frühere Arbeitskollegin, und Freundin und später Frau, Bonnie Barstow, stand dort. So schnell konnte sich die Situation zu ihren Gunsten ändern. Michael atmete auf. Er schaute zu Kyle und den anderen, doch diese standen immer noch verwundert da und starrten Bonnie an. ________________________________________ Während Michael und den anderen fünf Personen, buchstäblich, der Mund offen stand, war auch Möbius für die ersten paar Minuten sprachlos. Während Bonnie ihre Waffe weiterhin auf ihn hielt, befahl sie: "Los Waffen weg, aber schnell!" Als zuerst nichts geschah, schob sie ihre Waffe näher an Garth heran, darauf konnte man mehrere Waffen zu Boden poltern hören. Bonnie schaute sich in der Runde um. Vor ihr im Rollstuhl saß Möbius, alias Garth Knight, rechts und links von ihr standen seine Bodyguards, zu Statuen erstarrt, während Star die ganze Zeit die schlimmsten Schimpfwörter ausstieß, jedoch nicht wagte Bonnie gegenüber zutreten. Dahinter stand das Team mit Michael, die immer noch zu überrascht, von dieser Wendung waren, um Bonnie zu Hilfe zu kommen. Michael merkte als erster, dass er, seiner ehemaligen Frau, helfen sollte. Einem der Leibwächter die Waffe abnehmend, rief er Kyle zu: "Kyle, nehmen Sie ihnen die Waffen ab, und dann müssen wir KITT finden." Michael überlegte sich wie er das eigentlich anstellen sollte. Bisher hatte ihm Möbius noch nicht gesagt, wo sich KITT befand. "Los, alle da rein." Mit Hilfe der Waffe dirigierte er die Leibwächter und Star durch die Türe, die er ihnen offen hielt. Er hatte diese mit Sorgfalt ausgesucht, da diese über einen Schlüssel verfügte und der Raum dahinter wohl eine Abstell- oder Besenkammer war. Es würde vielleicht etwas eng für die sechs Personen werden, doch bis die Polizei kam, würde es wohl reichen. Entschlossen drehte sich Michael zu seinem Erzfeind herum. Von diesem waren im Moment nur seine allgegenwärtigen Atemgeräusche zu hören. Nicht das er Angst hatte, dachte Michael. Garth hatte keine Angst. Dazu war er viel zu sehr von sich selbst überzeugt. Nein in diesen kalten Augen, in die er sah, war blanker Hass und Wut. Im Moment konnte Garth nichts machen. Ohne seine Männer war er machtlos. "Los, zeig uns, wo KITT ist. Aber sofort. Und keine Tricks!" Garth drehte sich mit seinem Rollstuhl um, und fuhr zwischen den Autos des TKR`s hindurch. BEAST wollte ihn zuerst nicht vorbei lassen, Duke, der sich an Garth vorbei drängte, musste ihn mit Drücken und Schieben zum Weichen bringen. So aufgebracht hatte er BEAST bisher noch nie erlebt. "Mensch mach Platz, du störrischer Esel. Mach schon," Duke drängte sich an BEAST vorbei. "Bist du jetzt ganz verrückt? Ich soll den Typen an mir vorbei lassen? Das er uns entwischt?" "Davon ist hier nicht die Rede wir sind ja dabei und passen auf. Also mach Platz." Nun konnte Garth, nachdem BEAST ihm widerwillig Platz gemacht hatte, zwischen den Fahrzeugen hindurch fahren und kam vor dem großen LKW zum stehen. "Ihr müsst ihn schon selbst rausholen, wie Ihr ja sehen könnt, bin ich dazu nicht im Stande." Garth zeigte auf das Führerhaus. Michael stemmte sich in die Fahrerkabine und setzte sich dort auf den Fahrersitz. Zuerst einmal sollte er mal wissen, wo KITT überhaupt untergebracht war. Trek, das Computergenie schaute von unten ins Innere und musterte das Armaturenbrett. "Ich glaube nicht das wir ihn hier drinnen finden. Im allgemeinen findet man die Steuereinheiten im Motorraum. Und ich glaub, dass es hier nicht anders ist." Gemeinsam machten sie sich daran, den Öffnungsmechanismus für den Motorraum zu finden. Es gab zwei Möglichkeiten. Zum einen gab es Führerkabinen die man um 90° über dem Motor wegklappen, und zum anderen, wie beim Auto eine Motorhaube. Bei diesem Truck handelte es sich um die zweite Möglichkeit. Ein Knopfdruck und die Haube öffnete sich hydraulisch nach oben. Trek steckte sofort seinen Kopf zwischen die vielen Kabel, und wühlte sich dort durch das Gewirr. Ein paar Handgriffe und er hielt eine ca. 20cm große Kugel in der Hand, an deren Sockel die Anschlüsse jetzt ohne Kabel waren. "Nun da haben wir ihn ja. Voila. Michael könntest du bitte mal einen geeigneteren Körper holen?" Michael drehte sich sofort herum, und rannte aus der Halle. Wenige Minuten später kam er mit seinem schwarzen Trans Am zurück. Er öffnete Trek die Motorhaube, so dass dieser sich sofort daran machen konnte KITT, an den dafür vorgesehenen Platz, anzuschließen. Nach einer viertel Stunde hatte Trek alles angeschlossen, und ließ die Motorhaube zufallen. Dann lief er zur Fahrertüre. "Michael, dürfte ich bitte mal?" Michael lies ihn einsteigen. Einige Handgriffe unter das Armaturenbrett, ein paar Knöpfe gedrückt, dann stieg er wieder aus. "Bei allen Schaltkreisen. Bin ich froh Sie zu sehen, Michael. Sie haben es geschafft. Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, nachdem mein Virenprogramm diese Viren entdeckt hatte. Nun kann ich wenigstens meine Systeme reinigen. Danke Trek. Es war wirklich im letzten Moment." Als nun alle um KITT herum standen, und ihn in ihrer Mitte begrüßten, beachtete keiner Garth, der sich klammheimlich aus der Halle machen wollte. Doch er hatte nicht mit dem kleinen silbernen Ford Ka gerechnet, der ganz überraschend nun im Einfahrtstor zur Halle erschien. "He Leute, wollt Ihr Euch den großen Fisch wieder von der Angel springen lassen?" KA betonte das Wort "wieder". So frech wie der kleine Wagen aussah, gab er sich auch. Stück für Stück fuhr er auf Garth zu, der ihm rückwärts fahrend, nach geben musste. So drängte KA seinen Widersacher zurück zur Gruppe. "Wow. Alle Mann nun zusammen. Selbst Opa ist nun wieder unter uns. Freut mich dich kennen zu lernen. Mein Name ist KA. Frag mich nicht, wer auf diesen blöden Namen gekommen ist, der blöderweise genauso lautet, wie die Typenbezeichnung. Es soll wohl die Abkürzung von Knight Alpha sein. Ein etwas ausgeflippterer Name hätte mir besser gefallen. Und nun, was jetzt? Haltet doch nicht alle Maulaffenfeil!" Wieder einmal waren alle zu überrascht über den Kleinen, und nun auch noch redegewandten, Wagen. "Das ist wohl mein Werk." Bonnie schob sich zwischen Jenny und Erica hindurch, und stellte sich neben KA. "Ich bin in SKY ONE eingebrochen und hab ihm hierher gefahren, und während er draußen für Chaos sorgte, hab ich euch aus eurem Schlamassel geholt. Gut das KA aufgepasst hat, sonst wäre Garth mal wieder entkommen." Nun lachten alle auf, nur Möbius/Garth stand in deren Mitte und kochte vor sich hin. Michael ging zu Bonnie, und nahm sie in die Arme. "Danke, dass du gekommen bist, und uns gerettet hast." Er hielt sie an den Oberarmen fest und schaute ihr in die Augen. Dort konnte er noch immer das Licht erkennen, dass sie vor so vielen Jahren zu einem Paar gemacht hatte. Aber dies war eine andere Geschichte. Bonnie löste sich sanft aus seinem Griff und richtete sich an die anderen. "So, wie KA schon sagte. Was machen wir nun? Am besten wäre es, wir rufen die Polizei und lassen die Herrschaften dahin bringen, wohin sie hingehören. Dann könnten wir uns zurück nach SKY ONE begeben, und unseren Erfolg feiern." "Welch gute Idee. DANTE ruf die Polizei und dann machen wir das wir von hier verschwinden." Darauf machte sich jeder, mit dem Wagen mit dem er gekommen war, auf den Weg. ________________________________________ Jenny stand, an die Fahrertüre gelehnt, bei DOMINO, ihrem roten Ford Mustang. Sie, Trek, Erica und Duke waren schon früher vom Anwesen Möbius losgefahren. Da Michael und Kyle der Polizei noch zum Tathergang, für deren Bericht, helfen mussten. Bonnie hatte noch schnell ein paar Erledigungen machen wollen, wollte aber auch bald nachkommen. Während Trek und Erica bei Ihren Motorrädern, mal wieder freundschaftlich, ihre Streitgespräche führten, irgend etwas über, wer am meisten Michael geholfen hatte, stand Duke bei BEAST, der scheinbar noch nicht so ganz über die neuen Zugänge, KA und KITT, begeistert war. "Schätzchen, ich weiß genau, über was du nachgrübelst. Wir wissen doch alle, dass du Michael Knight für Deinen Vater hältst. Du solltest ihn nachher einfach darauf ansprechen." Domino sprach immer das aus, was Ihr durch die Prozessoren ging. Da die Fahrzeuge an ihre Fahrer angepasst waren, klang sie ähnlich wie Jenny. "Ja, ja. Daran hab ich auch schon gedacht. aber was denkst du, wie er reagiert, wenn ich ihm eröffne, dass ich seine Tochter bin? Er wird es mir ganz bestimmt nicht glauben." Jenny schaute immer wieder zu den offenen Hangartoren, ob die Nachzügler bald kommen würden. In der Hangarhalle war geschäftiges Treiben, da man eine große Feier, zu Ehren von Michael Knight und KITT, abhalten wollte. Motorengeräusch war zu hören, und gleich darauf fuhren die zwei Ford und der Trans Am, die Rampe hoch. Die ganzen Angestellten, die zur Zeit anwesend waren, rannten sofort herbei, um ja eine besonderst gute Sicht auf die Attraktion zu haben. Kyle konnte beobachten, wie Jenny weiterhin trübe bei Domino stehen blieb, während Trek und Erica schon bei Michael standen, und Duke herüberschlenderte. Er konnte sich schon denken, warum Jenny nicht herüber kam. Deshalb ging er zu ihr. "Was ist los?", fragte er überflüssigerweise. Sie schüttelte nur den Kopf. "Nun, dann wird es höchste Zeit, dass wir das Rätsel lösen." Er nahm Jenny am Arm, und musste sie zuerst auf die Gruppe, in deren Mitte Michael mit KITT stand, zu ziehen. "Michael, könnten wir dich bitte mal unter vier Augen sprechen?" "Du kannst dich ja so lange amüsieren, bis ich wieder komme. Sei ja nett zu den anderen. Ohne die Hilfe von diesen tollen Fahrzeugen, wärst du immer noch in Garths Händen. Also benimm dich. Bin gleich wieder da." "Aber Michael, wann habe ich mich schon mal nicht benommen? Ich werde mich ganz bestimmt mit den Fahrzeugen gut verstehen und werde mich mit ihnen anfreunden." "Und ich werde ihm da sehr gerne helfen. So einem tollen Typen darf man doch nicht einfach stehen lassen. Darf ich mich vorstellen, mein Name ist DOMINO. Und du bist einfach heiß. Da brennen einem ja alle Sensoren durch. Darf ich dir die anderen Mitglieder des TKR-Teams vorstellen?" Schaltete sich hier Jennys roter Mustang DOMINO ein. Michael, Kyle und Jenny konnten noch KITTs Erwiderung hören. "Entschuldigt, aber ich bin sehr wohl über die Mitglieder des TKR`s informiert. Vor kurzem nanntet ihr mich noch den Schatten. Aber ich würde mich geehrt fühlen, wenn ihr mich in Eurer Runde aufnehmen würdet." Darauf machten sich die drei auf den Weg in die Kommandozentrale. Bonnie folgte ihnen noch, und schloss sich ihnen an. Im HQ angekommen fragte Michael: "Um was geht es denn? Was ist so wichtig, dass Ihr alle solch ein Gesicht macht?" Da Jenny nicht den Mut aufbrachte, erklärte Kyle: "Es geht um Jenny. Sie hat in der Zeit, in der sie bei den Marines war, herausgefunden, dass sie adoptiert ist. Ihre Nachforschungen ergaben dann, dass ihr leiblicher Vater Michael Long hieß." Man konnte hören wie Michael seine Luft an hielt. Überrascht schaute er Jenny an. Doch es lag kein Vorwurf darin. Konnte das wirklich sein, war diese junge Frau wirklich seine Tochter? "Ich hab schon die ganze Zeit überlegt, warum ich in Deiner Gegenwart, solch ein komisches Gefühl habe. Doch hast du einen Beweis dafür?" Alle wussten das Michael Knight, vor der Foundation, Michael Arthur Long war. Nun trat Jenny auf Michael zu und hielt ihm etwas entgegen. "Das ist das einzige, was ich von meiner wirklichen Mutter habe. Es lag in meinem Korb, als man mich vor dem Krankenhaus fand." Michael nahm Jenny eine goldene Kette mit einem Anhänger ab. Auf der Rückseite, des fein ziseliertem Herzen, standen ein S und ein M miteinander verschlungen. Er wusste wem es gehörte. Das war der zweite Anhänger, den er Stevie Mason, als er noch Michael Long war, gegeben hatte. Den einen hatte er, vor langer Zeit von ihr zurück bekommen, als er als Michael Knight wieder auf sie traf. Obwohl er ihr damals nichts gesagt hatte wer er war, hatte sie, rein intuitiv, es höchst wahrscheinlich gewusst. Denn am Ende dieses Falles, lag der Anhänger in KITTs Handschuhfach. KITT hatte ihm darauf erzählt wie Stevie diesen ins Fach legte, mit der Bitte, dass Michael ihn bekommen sollte. Nun hatte er auch den anderen Anhänger in den Händen. Stevie musste in der Zeit, in der er ein neues Leben als Michael Knight begonnen hatte, Schwanger gewesen sein. Und aus Verzweiflung und Schmerz, weil sie geglaubt hatte er sei Tod, hatte sie sich nicht dazu imstande gefühlt, die Verantwortung gegenüber eines Kindes zu übernehmen. Doch nun nach ihrem Tod wollte er darüber nicht mehr lange nachdenken. Was geschehen war, war geschehen. Er hatte nun Jenny, die ihn gefunden hatte. Ohne Vorwarnung nahm er Jenny in die Arme. Diese war zuerst überrascht, erwiderte dann aber zögerlich, seine Geste. Endlich hatte sie ihren Vater gefunden. Kyle, Bonnie, Trek, Erica und Duke standen um die Zwei herum, und freuten sich für die Beiden. Zusammen gingen sie dann in den Speisesaal, in dem die Party statt fand. Nun hatten sie drei Dinge zu feiern. - den Sieg über Möbius - Michael, KITTs und sogar Bonnies Wiederkehr - und schlussendlich, nun auch noch, dass sich Vater und Tochter gefunden hatten. Somit war die Familie der Foundation wieder vollständig. The End


Gastebüch

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